Gängige Bestattungsarten in Deutschland
- Erdbestattung: Die traditionelle Bestattungsform, bei der der Verstorbene in einem Sarg auf dem Friedhof beigesetzt wird.
- Feuerbestattung: Der Leichnam wird eingeäschert und die Asche in einer Urne beigesetzt.
- Urnenbestattung: Eine Art der Feuerbestattung, bei der die Urne auf einem Friedhof in einer Urnengrabstelle bestattet wird.
- Seebestattung: Die Urne wird in der Nord- oder Ostsee beigesetzt.
- Naturbestattungen (z.B. Baumbestattung): Naturnahe Beisetzungen, bei denen die Urne an einem Baum beigesetzt wird.
Ablauf und wichtige Aspekte
- Entscheidung über die Bestattungsart: Idealerweise wird dies vom Verstorbenen zu Lebzeiten bestimmt. Andernfalls treffen die Angehörigen diese Entscheidung.
- Bestatter beauftragen: Bestattungsinstitute übernehmen Aufgaben wie Überführung, Einbettung und Organisation der Beisetzung.
- Friedhofszwang: In Deutschland ist die Beisetzung eines Sarges oder einer Urne grundsätzlich auf einem Friedhof vorgeschrieben. Ausnahmen sind Seebestattungen oder Naturbestattungen, die außerhalb der Friedhofsmauern stattfinden.
- Wahl der Grabstelle: Es gibt Wahl- und Reihengrabstellen auf Friedhöfen.
- Kosten: Die Kosten für eine Bestattung können je nach Art der Bestattung und dem Umfang der Leistungen erheblich variieren.
Gesetzliche Regelungen
- Verbot der Urnenaufbewahrung: Die private Aufbewahrung von Urnen durch Angehörige ist in Deutschland nicht erlaubt.
- Rücksicht auf den Willen des Verstorbenen: Die Wahl der Bestattungsart sollte sich nach dem Wunsch des Verstorbenen richten.
- Zu beachten gilt es, dass jede Stadt oder Gemeinde mit einem Friedhof eine eigene Friedhofsordnung hat.